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Strategie
Käufer für die Valartis Bank AG gesucht

Gustav Stenbolt: Der Valartis-CEO freut sich über einen kleinen Gewinn. (Bild: ZVG)

Die Bankengruppe Valartis realisiert im ersten Halbjahr einen kleinen Gewinn – will sich aber neu positionieren. Die Vermögensverwaltung soll ausgelagert werden.

Veröffentlicht am 27.08.2013

Die Bankengruppe Valartis schliesst das erste Halbjahr 2013 mit einem kleinen Gewinn ab. Aufgrund des weiterhin unbefriedigenden Wachstums der Schweizer Bankentochter Valartis Bank AG wird deren Verkauf oder eine Fusion mit einer anderen Schweizer Bank angestrebt, wie Valartis am Dienstag mitteilte.

Die Valartis Bank AG mit ihren knapp 70 Beschäftigten betreut rund ein Fünftel der Kundenvermögen der Valartis Gruppe. Verwaltungsrat und Gruppenleitung hätten entschieden, dass eine neue Lösung für das Vermögensverwaltungsgeschäft der Schweizer Bank zu finden sei.

Die Valartis Gruppe hat das erste Halbjahr 2013 mit einem Gewinn von 0,1 Millionen Franken abgeschlossen, wie es in der neusten Mitteilung weiter hiess. Im Vorjahr lag der Gewinn noch bei 3,9 Millionen Franken. In einem herausfordernden Marktumfeld konnten die Kundenvermögen um 125 Millionen auf 7,9 Milliarden Franken gesteigert werden.

(sda/vst)

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