Massive Stellenstreichungen, geringere Kreditausfälle und ein besser laufendes Investmentbanking haben bei der Bank of America den Gewinn deutlich steigen lassen.

Im ersten Quartal verdiente das Geldhaus unter dem Strich 2,3 Milliarden Dollar und damit annähernd sieben Mal so viel wie im Vorjahreszeitraum. Die gewählte Strategie funktioniere, sagte Bankchef Brian Moynihan am Firmensitz in Charlotte im Süden der USA. 

Mit dem Milliardengewinn spielt die Bank of America in der Liga anderer US-Grossbanken. Immer wieder hatten Altlasten das Geldhaus weit abfallen lassen. Zumeist ging es dabei um windige Hypothekengeschäfte des in der Finanzkrise übernommenen grössten US-Immobilienfinanzierers Countrywide, für welche die Bank of America nun geradestehen muss. Moynihan baut den Finanzriesen gerade um und streicht dabei auch 30'000 Jobs. 

Der Bank of America gelang zu Jahresbeginn nun das Kunststück, ihre Gesamteinnahmen stärker zu steigern als alle anderen Topbanken des Landes. Die sogenannten Erträge wuchsen um 5 Prozent auf 23,5 Milliarden Dollar. Die Börsianer hatten sich allerdings noch bessere Geschäftszahlen gewünscht. Vorbörslich fiel die Aktie um 3 Prozent.

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(muv/aho/awp)