Gestiegene Kakaopreise haben dem weltgrössten Kakao- und Schokoladen-Produzenten Barry Callebaut das Geschäftsjahr vermiest. Zwar sorgte die anhaltende Lust auf Süssigkeiten in Asien und Amerika für mehr Absatz und Verkaufserlös.

Die höheren Kosten schmälerten aber das Ergebnis. Unter dem Strich stand mit 219 Millionen Franken 8,7 Prozent weniger Gewinn, wie der Konzern aus Zürich am Mittwoch mitteilte. Callebaut verdiente damit weniger als von Analysten erwartet. Diese hatten im Schnitt 226 Millionen Franken prognostiziert. Die Aktionäre sollen mit 15,50 Franken je Aktie trotzdem eine um einen Franken höhere Dividende erhalten.

Ziele bleiben unverändert

An seinen mittelfristigen Ertragszielen hält Barry Callebaut fest: Die Verkaufsmenge soll im Durchschnitt der drei Geschäftsjahre bis 2017/18 um vier bis sechs Prozent steigen, der Betriebsgewinn soll währungsbereinigt stärker wachsen. Im abgelaufenen Jahr kletterte der Absatz um 2,2 Prozent, das Ebit war geringfügig höher. Das Geschäftsjahr endet im August.

(reuters/mbü)