Bis in zwölf Jahren sollen im US-Bundesstaat Kalifornien fünf Millionen Elektroautos fahren. Eine entsprechende Anordnung unterzeichnete der Gouverneur des bevölkerungsreichsten US-Bundesstaates, Jerry Brown. Um das Ziel zu erreichen, will der Westküstenstaat finanzielle Anreize für die Herstellung der klimafreundlichen Fahrzeuge schaffen.

Über einen Zeitraum von acht Jahren sollen 2,5 Milliarden Dollar in die Förderung sauberer Autos investiert werden. Unter anderem sollen weitere Ladestationen für Elektroautos errichtet werden sowie 200 Tankstellen für Wasserstofffahrzeuge. "Um Kaliforniens Klimaziele und Richtlinien für saubere Luft zu erreichen, muss Kalifornien weiter gehen und den Markt für emissionsfreie Fahrzeuge voranbringen", erklärte Browns Büro. 2012 hatte sich Kalifornien das Ziel gesetzt, 1,5 Millionen umweltfreundliche Fahrzeuge auf die Strassen zu bringen.

Ehrgeizige Ziele

Der Bundesstaat hat den grössten Automobilmarkt der USA: Auf die rund 40 Millionen Einwohner kommen 14,5 Millionen Fahrzeuge. Der Verkauf emissionsfreier Autos hat in Kalifornien den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Derzeit machen sie fünf Prozent der Fahrzeug-Käufe aus. Kalifornien, der Musterschüler der USA in Sachen Umweltschutz, hatte sich 2016 ehrgeizige Klimaziele gesetzt: Danach soll der CO2-Ausstoss bis zum Jahr 2030 um 40 Prozent im Vergleich zum Niveau von 1990 gesenkt werden. Die USA sind auf Betreiben von Präsident Donald Trump aus dem Pariser Klimaschutzabkommen ausgestiegen.

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