Die 24 Schweizer Kantonalbanken haben ein gutes Halbjahr erlebt. In den ersten sechs Monaten 2018 fuhren sie einen Reingewinn von 1,6 Milliarden Franken ein.

Das seien knapp 2 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum, teilte der Kantonalbankenverband VSKB am Freitagnachmittag in einem Communiqué mit. Mit einem Anteil von über 60 Prozent am Geschäftsertrag ist das Zinsgeschäft weiterhin die wichtigste Ertragsquelle der Kantonalbanken. Im ersten Halbjahr konnten die Institute hier ihren Netto-Erfolg um 2,3 Prozent auf rund 2,8 Milliarden Franken steigern.

Noch kräftiger legte der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft zu, der um 4,8 Prozent auf rund 1,1 Milliarden Franken kletterte. Dagegen brach der Gewinn aus dem Handelsgeschäft um 15,5 Prozent auf 417 Millionen Franken ein.

427,5 Milliarden Franken Volumen

Gesamthaft nahmen die Einnahmen etwas stärker zu als die Ausgaben. Das Kosten-/Ertragsverhältnis verbesserte sich von 53,1 auf 52,8 Prozent.

Das Geschäftsvolumen stieg ebenfalls. Die gesamten Ausleihungen an Kunden kletterten um 2,3 Prozent auf 427,5 Milliarden Franken. Der grösste Posten sind dabei die Hypotheken, die um 2 Prozent auf 379 Milliarden Franken zunahmen.

Für das zweite Halbjahr rechnet die Mehrheit Geldhäuser mit einem ähnlichen Ergebnis wie im ersten Semester.

(awp/tdr)