Die Schweizerische Post lagert ihre Kurierdienste an die Luzerner Firma Swissconnect aus. Das Innerschweizer KMU ist künftig dafür verantwortlich, dass Dokumente, Laborproben, Röntgenbilder, Medikamente und andere eilige Sendungen ihren Bestimmungsort finden. «Von der Umstrukturierung betroffen ist vorab die Disposition mit insgesamt vier Vollzeitstellen», sagt Post-Sprecher Oliver Flüeler zur «Handelszeitung».

Flüeler begründet den Schritt mit einer sinkenden Nachfrage. «Das Volumen der Kuriersendungen ist seit Jahren rückläufig», so der Mediensprecher. Sechs bis acht Prozent sei das durchschnittliche Minus in den letzten fünf Jahren gewesen. Kuriersendungen hätten sich zum Nischenprodukt entwickelt. Der Einfluss auf das Betriebsergebnis bei PostLogistics sei gering.

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