Das Lagerlogistik-Unternehmen Kardex mit Sitz in Zürich hat im Geschäftsjahr 2011 in die Gewinnzone zurückgefunden. Der Ebit erreichte 10,4 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr ein Betriebsverlust von 2,2 Millionen resultiert hatte.

Die Bruttomarge kam entsprechend bei +2,3 Prozent zu stehen nach -0,6 Prozent im Vorjahr, wie Kardex mitteilte. Der Reingewinn wird bei 3 Millionen Euro ausgewiesen, dies nach einem Verlust im Vorjahr von 9,1 Millionen.

Trotz der Rückkehr in die Gewinnzone beantragt der Verwaltungsrat den erneuten Verzicht auf eine Ausschüttung an die Aktionäre.

Analysten hatten weniger erwartet

Mit den ausgewiesenen Zahlen wurden die Erwartungen des Marktes übertroffen. Analysten der Bank Vontobel und der ZKB hatten einen Betriebsgewinn (Ebit) von 8,7 Millionen beziehungsweise 8,4 Millionen Euro und einen Reingewinn von 2,7 beziehungsweise 1,9 Millionen Euro prognostiziert.

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Bereits Ende Januar waren die Zahlen zu Umsatz und Auftragseingang für das Geschäftsjahr 2011 bekanntgegeben worden. So stieg der Gruppenumsatz um 29 Prozent auf 459 Millionen Euro und der Auftragseingang um 23 Prozent auf 480 Millionen Euro.

Für das Geschäftsjahr 2012 zeigt sich Kardex optimistisch. Insbesondere stimme der hohe Auftragsbestand zuversichtlich. Die Geschäftsführung rechne deshalb mit einem erneut höheren Umsatzvolumen und einer weiteren Verbesserung der Profitabilität.

(tno/laf/awp)