Unter dem Strich schrieb Kardex 2012 einen Gewinn von 21,4 Millionen Franken, nach 3 Millionen im Vorjahr. Der Betriebsgewinn (Ebit) stieg von 10,3 Millionen auf 27,6 Millionen Franken. Seinen Umsatz erhöhte das Unternehmen um 5,5 Millionen auf 484,4 Millionen.

Laut dem Lagersystemhersteller greifen die 2011 eingeleiteten Restrukturierungsmassnahmen. Für das laufende Geschäftsjahr gibt sich das Unternehmen optimistisch. Die Aussichten in allen Geschäftsbereichen würden als gut eingestuft. Die Geschäftsleitung rechnet mit einer «Konsolidierung des Geschäftsgangs auf dem jetzigen hohen Niveau».

Für Verbleib ausgesprochen

Wie bereits Ende 2012 bekanntgegeben, plant Kardex den Verkauf seiner Division Stow, die auf Lager- und Regalsysteme spezialisiert ist. Gekauft werden soll sie von einem nicht namentlich genannten «industriellen Partner».

Allerdings sei die Finanzierung noch ausstehend, hiess es in der Mitteilung vom Morgen. Sollte diese bis im April nicht zustandekommen, habe sich der Verwaltungsrat für den Verbleib der Sparte bei Kardex ausgesprochen.

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(se/tno/sda)