Laut «Business Week» zählt Accenture zu den Top Ten, wenn es um den besten Platz für den Karrierestart geht. Der Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister (siehe Kasten) verfügt über ein umfangreiches Programm an Praktikumsstellen für Studenten, Einstiegsangebote für Absolventen sowie Laufbahnchancen für Berufseinsteiger. Jahr für Jahr offeriert Accenture Trainings in neun Sprachen für über 1 Mio Menschen in 143 Ländern.

Bereits während des Studiums bietet Accenture eine breite Palette von Möglichkeiten an, sich auf seine berufliche Zukunft aktiv vorzubereiten: Neben Praktikaangeboten und Werkstudententätigkeiten in den verschiedenen Tätigkeitsbereichen von Accenture sowie betreuten Abschlussarbeiten (etwa Master- oder Bachelor-Thesis) können Studenten vom Mentorenprogramm (im letzten Schuljahr) profitieren oder an Workshops, Vorträgen und Trainings im Rahmen der Hochschulkooperationen von Accenture teilnehmen.

Campus Challenge 2010

Darüber hinaus können sich die Studenten untereinander in einer Herausforderung der besonderen Art messen: Der jährliche Accenture Campus Challenge, der seit 2002 durchgeführt wird. Dies ist ein deutschsprachiger Wettbewerb für Lernende technischer und wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge. Er findet in Kooperation mit Hochschulen und Lehrstühlen in Deutschland, Österreich und der Schweiz statt.

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Für die Neuauflage des Hochschulwettbewerbs im nächsten Jahr kann man sich seit Kurzem bewerben: Anmeldeschluss für die teilnehmenden Hochschulen ist der 31. Dezember 2009; Anmeldeschluss für die teilnehmenden Studenten ist der 15. März 2010. Wobei sich die Lernenden einzeln oder gleich als Team aus drei bis fünf Personen bewerben können. Das grosse Finale steigt am 8. und 9. Juli 2010 direkt bei der deutschsprachigen Zentrale von Accenture in Kronberg bei Frankfurt.

Die Teilnehmer erwartet alles in allem ein moderner Dreikampf aus Wettbewerb, Praxisbezug sowie theoretischem Wissen. Auch die Accenture Campus Challenge 2010 hat zwei Hauptthemen, passend zur Studienrichtung. Die genauen Wortlaute der Herausforderungen, die aus dem Berufsleben gegriffen sind, können online abgerufen werden. Die Aufgabenstellung für das betriebswirtschaftliche Thema «Talent Base Management» hat Rouven Fuchs ausgearbeitet. Er begann seine Karriere 2002 bei Accenture Deutschland, bevor er 2004 zu Accenture nach Grossbritannien wechselte, wo er hauptsächlich im Bereich CRM, Sales und Service Transformation bei Kommunikations- und Hightech-Unternehmen tätig war. Seit 2008 ist er zurück in Deutschland und im Bereich Talent Strategy für Performance Management & Rewards verantwortlich.

Die Aufgabenstellung für das technische Thema «Ein Arbeitsplatz der Ne(x)t Generation» hat Holger Waide ausgearbeitet. Er ist seit 2001 bei Accenture in der Technologieberatung tätig, mit Schwerpunkten in den Bereichen SAP, Konsolidierung und Planung sowie Customer Support. Sein Branchenfokus liegt in der Kommunikationsindustrie.

Bewerbung und Auswahl

Was also sind die Voraussetzungen für einen Karrierestart bei Accenture? Nachstehend die wichtigsten Eckdaten:

• Studium in einem der folgenden bevorzugten Fachbereiche: Bachelor, Master oder Diplom in Wirtschaftswissenschaften, Informatik, Technik oder Naturwissenschaften (Mathematik, Physik, Chemie);

• erste relevante Praxiserfahrung;

• hervorragende Kommunikationsfähigkeiten und die Fähigkeit, analytisch zu arbeiten;

• Teamfähigkeit und genügend Flexibilität für die erforderlichen Geschäftsreisen;

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• sehr gute Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch.

Auf der Homepage von Accenture findet man zahlreiche weitere Informationen zum Bewerbungs- und Auswahlverfahren. Hier ein kurzer Überblick:

• Phase 1 bildet das Online-Bewerbungsformular: Darin gilt es die persönlichen Angaben in die entsprechenden Abschnitte einzutragen und den Lebenslauf sowie die Zeugnisse anzuhängen. Accenture sendet innerhalb von 48 Stunden eine Bestätigung, dass er die Bewerbung erhalten hat.

• Phase 2 bildet das Qualifikationsbezogene Vorstellungsgespräch: Sollte der Bewerber über geeignete Fähigkeiten und Qualifikationen verfügen, die nach Ansicht von Accenture wichtig sind, dann wird man den Kandidaten bitten, ein telefonisches Vorstellungsgespräch mit Accenture zu führen.

• Phase 3 bildet der Auswahltag: Wenn man in Phase 2 erfolgreich war, lädt Accenture die Bewerber zu einem persönlichen Gespräch in die entsprechenden Geschäftsräume in Deutschland, Österreich oder der Schweiz (Zürich) ein.

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Fakten aus erster Hand

Wer sich vorab ein Bild machen will, kann sich bei den sogenannten Campus-Teams von Accenture direkt an den Hochschulen informieren. Diese bestehen aus ehemaligen Studienkollegen, die ihre Karriere beim Beratungskonzern gestartet haben. Hierzulande kümmern sich fünf regionale Organisationen um knapp 30 Institute. Das Angebot umfasst Vorträge, Workshops und Trainings, aber auch Stammtische und Kamingespräche für Studierende aller Semester.