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Verdacht
Kartellverdächtige Absprachen in Autoindustrie

Daimler und Co.: VW hat offenbar ein heikles Dossier zusammengestellt. Keystone

Die deutschen Autobauer haben sich über die Diesel-Abgasreinigung und viele andere Technikstandards abgesprochen. VW soll bei den Wettbewerbsbehörden entsprechende Akten eingereicht haben.

Veröffentlicht am 21.07.2017

Volkswagen hat am 4. Juli 2016 einen explosiven Schriftsatz bei den Wettbewerbsbehörden eingereicht, berichtete «Der Spiegel». Darin soll VW selbst den Verdacht äussern, die Absprachen von Volkswagen, Audi, Porsche, BMW und Daimler seien «kartellrechtswidriges Verhalten».

Seit den 90er-Jahren hätten sich mehr als 200 Mitarbeiter in über 60 Arbeitsgruppen über Kosten, Zulieferer, Märkte und Strategien abgestimmt. Auch die Auswahl von Lieferanten und die Preise von Bauteilen in allen Bereichen der Auto-Entwicklung, von Motoren, Bremsen, Kupplung und Getrieben, seien Gegenstand der Gespräche gewesen.

Kein Kommentar von Daimler

Daimler erklärte, das Unternehmen äussere sich grundsätzlich nicht zu Spekulationen. Die anderen Unternehmen waren nicht unmittelbar zu einer Stellungnahme zu erreichen.

(reuters/chb)

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