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Katastrophen verursachen 2014 weniger Schäden

Vorboten des Zyklons Nakri auf den Philippinen im Juli 2014. Keystone

Zyklone haben im vergangenen Jahr grosses Unheil angerichtet. Insgesamt sind die Schäden durch Katastrophen 2014 aber deutlich geringer als noch im Vorjahr.

Veröffentlicht am 25.03.2015

Trotz einer Rekordzahl von Naturkatastrophen sind die Katastrophenschäden im vergangenen Jahr weit unter dem Durchschnitt ausgefallen. Insgesamt beliefen sich die Schäden aus Naturkatastrophen und von Menschen verursachten Katastrophen auf 110 Milliarden Dollar.

Das sind nicht nur deutlich weniger als im Vorjahr mit 138 Milliarden Dollar, sondern auch deutlich weniger als das durchschnittliche Volumen der letzten zehn Jahre von 200 Milliarden Dollar, wie der Rückversicherer Swiss Re in seiner am Morgen veröffentlichten Sigma-Studie mitteilte.

Von dem wirtschaftlichen Gesamtschaden waren 101 Milliarden Dollar auf Naturkatastrophen zurückzuführen. Dabei richteten Zyklone in der Region Asien/Pazifik die teuersten Schäden an.

Viele Schäden nicht versichert

Insgesamt kamen bei Katastrophen im vergangenen Jahr 12'700 Menschen ums Leben. 2013 waren mit 27'000 mehr als doppelt so viele Tote zu beklagen gewesen.

Von den gesamten Katastrophenschäden waren lediglich 35 Milliarden Dollar versichert. Dies ist ebenfalls weniger als 2013 als die Schäden noch mit 44 Milliarden Dollar der Assekuranz zu Buche schlugen. Auch liegen die versicherten Gesamtschäden weit unter dem Zehnjahresdurchschnitt von 64 Milliarden Dollar.

(tno/sda/ama)

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