Bei der Fluggesellschaft Swiss könnte es nächstens zu einer Revolution kommen, wie das Branchenmagazin «Aviation Daily» berichtet. Das Branchenmagazin stützt sich auf Insider-Informationen.

Der Entscheid wäre ein grosser Coup für den amerikanischen Flugzeughersteller Boeing. Denn bisher fliegt die Swiss ihre Langstreckendestinationen mit den Maschinen des Boeing-Konkurrenten Airbus an.

Im November berichtete «Der Sonntag», dass die sogenannte «Triple Seven» ganz oben auf der Wunschliste von Swiss-Chef Harry Hohmeister steht, als Ersatz für die in die Jahre gekommenen 15 Airbus 340-Maschinen. Damals sagte Hohmeister: «Die Frage nach dem A340-Ersatz werden wir sicher in den nächsten zwölf oder gar sechs Monaten beantworten müssen.»

Noch kein Entscheid gefallen

Noch möchte sich die Swiss nicht in die Karten blicken lassen. «Die Optionen sind bekannt. Ein Entscheid für ein Modell ist aber noch nicht gefallen», sagt eine Sprecherin im «Sonntag». Die Verhandlungen seien noch am Laufen.

Die Boeing 777 gilt als eines der modernsten und gefragtesten Modelle. Laut Listenpreis kostet sie 315 Millionen Dollar. Sollte sich die Swiss tatsächlich für Boeing entscheiden, würden auch wieder Gelüste von Schweizer Flugfans geweckt, die sich eine Rückkehr des Jumbos 747 herbeisehnen, der wie die «Triple Seven» aus dem Hause Boeing stammt. Die Swissair landete im Januar 2000 zum letzten Mal mit dem Jumbo in Kloten.

Anzeige

(chb)