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Kein chinesischer Frühling bei Saab

Saab-Chef Victor Muller bei der Präsentation des neuen 9-4X - der wohl gar nicht mehr auf den Markt kommt. (Bild: Keystone)

Es war so etwas wie der letzte Strohhalm für die schwedische Traditionsmarke Saab: Der chinesische Konzern Hawtai wollte 150 Millionen Euro in den notleidenden Autobauer investieren. Doch jetzt ist de

Veröffentlicht am 12.05.2011

Schon bei der Ankündigung der chinesischen Hilfe für Saab gab es Zweifel daran, ob Hawtai dafür solide genug sei. Nun haben sich die Befürchtungen bewahrheitet. Der Einstieg des chinesischen Konzerns in Schweden ist geplatzt, wie der Eigentümer von Saab, der niederländische Sportwagen-Hersteller Spyker mitteilte.

Der chinesische Konzern Hawtai wollte 150 Millionen Euro in Saab investieren und einen Anteil von knapp 30 Prozent an dem Autobauer übernehmen.

Saab, einst Tochter des US-Autokonzerns General Motors, gehört seit Januar 2010 dem niederländischen Sportwagen-Hersteller Spyker. Der scheiterte aber an der Finanzierung des schwedischen Konzerns. Anfang April musste Saab die Produktion stoppen, nachdem Zulieferer aufgrund unbezahlter Rechnungen die Zusammenarbeit eingestellt hatten.

Mit dem geplatzten Einstieg der Chinesen sind die Hoffnungen auf ein Überleben von Saab nochmals gesunken.

(cms/tno/sda)

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