Ein Verkauf der restlichen Staatsbeteiligung an der Commerzbank steht für das Bundesfinanzministerium zurzeit nicht auf der Tagesordnung. Wann der auf 17 Prozent geschrumpfte Anteil verkauft werde, sei nicht absehbar, bekräftigte der Sprecher des Ministeriums, Martin Kotthaus, in der Regierungspressekonferenz.

«'Nicht absehbar' können Sie durchaus so verstehen, dass wir zurzeit nicht mit Investoren reden», fügte er hinzu. In der vergangenen Woche war über ein Interesse von Santander, der UBS und BNP Paribas an einem Einstieg bei der Commerzbank spekuliert worden. Die Bundesregierung würde bei einem Verkauf des Anteils derzeit aber einen Milliardenverlust verbuchen. An der Börse sind die Papiere gut 1,2 Milliarden Euro. Der Bund hat dafür aber mehr als fünf Milliarden ausgegeben.

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(tke/aho/reuters)