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Sparkurs
Kellogg streicht 2900 Stellen und kappt Prognose

 

Der weltgrösste Cornflakes-Produzent will Kapazitäten abbauen und seine Zulieferer-Kette straffen. Insgesamt sollen sieben Prozent der Belegschaft bei Kellogg ihren Job verlieren.

Veröffentlicht am 04.11.2013

Der weltgrösste Cornflakes-Hersteller Kellogg reagiert mit dem Abbau von 2900 Stellen auf den verschärften Wettbewerb. Der US-Konzern mit Marken wie «Special K» und «Smacks» kappte am Montag zudem seine Umsatz-Prognose für das Gesamtjahr. Der Gewinn im abgelaufenen Vierteljahr lag gleichwohl höher als erwartet, auch weil frühere Kostensenkungsprogramme griffen. Die Kellogg-Aktie stieg an der Börse um rund zwei Prozent.

Der Konzern hatte zuletzt rund 31'000 Mitarbeiter 

Der Stellenabbau sei Teil des neuen Programms «Project K» zur Kostenkürzung, das über vier Jahre laufen solle, erklärte Kellogg. Es solle zur Stärkung der Marktposition in den angestammten Märkten und zur Steigerung des Wachstums in Schwellenländern beitragen. Unter anderem sei ein Abbau der Kapazitäten und eine Straffung der Zulieferer-Kette geplant. Zum Stellenabbau nannte Kellogg keine konkrete Zahl, sondern lediglich einen Umfang von «sieben Prozent der Belegschaft». Der Konzern hatte zuletzt rund 31.000 Mitarbeiter.

Im dritten Quartal stieg der Gewinn um acht Millionen auf 326 Millionen Dollar. Ohne Sonderkosten verdiente der Konzern je Aktie 95 Cent, erwartet worden waren 89 Cent. Für das Gesamtjahr stellt Kellogg nun noch ein Umsatzwachstum von vier bis fünf Prozent in Aussicht, bislang wurden fünf Prozent angestrebt.

(reuters/moh)

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