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Kioskkonzern Valora knackt Milliardengrenze

Kiosk: Rund 1000 Kioskfilialen gehören zum Valora-Konzern. Keystone

Valora hat im ersten Halbjahr den Umsatz aus fortgeführten Geschäften auf über 1 Milliarde Franken gesteigert. Der Gewinn stieg sogar um die Hälfte.

Veröffentlicht am 29.07.2016

Der Handelskonzern Valora hat im ersten Halbjahr 2016 aus fortgeführten Geschäften einen um 4,8 Prozent höheren Nettoumsatz von 1037 Millionen Franken erwirtschaftet. Das Betriebsergebnis (Ebit) aus fortgeführten Geschäftsbereichen stieg um 47,2 Prozent auf 30,4 Millionen Franken, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Unter dem Strich resultierte ein Konzerngewinn von 17,8 Millionen nach 8,7 Millionen Franken in den ersten sechs Monaten im Vorjahr. Mit den Zahlen hat Valora die Erwartungen der Analysten leicht übertroffen. Der AWP-Konsens hatte einen Nettoumsatz von 1,03 Milliarden, einen Ebit von 29,3 Millionen und ein Reinergebnis von 17,0 Millionen Franken prognostiziert.

«Auf gutem Weg»

Die angestrebte Fokussierung der Valora Gruppe nach der Veräusserung von Naville Distribution abgeschlossen, heisst es weiter. In Bezug auf die Ende Juni bekannt gemachte Erwartung eines Geldzuflusses von (netto) 23 Millionen Franken durch den Verkauf des Logistik- und Distributionsgeschäft von Naville an den deutschen Mediendienstleister 7Days werden keine weiteren Angaben gemacht.

Für das laufende Jahr bestätigt Valora die im Frühjahr kommunizierten Ergebnisziele für das Gesamtjahr 2016. Diese kommen am oberen Ende der Bandbreite von 65-70 Millionen Franken zu liegen, so das Unternehmen. Zudem rechnet Valora mit einer Bruttogewinnmarge von 41,4 Prozent und einer Ebit-Marge von 2,9 Prozent. Damit sei man «auf gutem Wege, die angestrebten Mittelfristziele zu erreichen.»

(awp/ise)

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