Der japanische Autobauer Toyota zahlt in einem Vergleich mit den Generalstaatsanwälten von 30 US-Bundesstaaten eine Busse in Höhe von 29 Millionen Dollar. Die Staatsanwälte werfen Toyota vor, Probleme mit klemmenden Gaspedalen nach Bekanntwerden nicht schnell genug gemeldet zu haben.

«Das ist ein gutes Ergebnis für die Konsumenten im Land», sagte Generalstaatsanwalt George Jepsen aus Connecticut. Er hatte den Vergleich mit ausgehandelt. Toyota habe zugesichert, die Öffentlichkeit bei kommenden Vorfällen schnellstmöglich zu informieren. Der Hersteller bestätigte die Übereinkunft und erklärte, ein Kapitel seiner Vergangenheit abgeschlossen zu haben.

Toyota war im Jahr 2010 in eine Krise gestürzt wegen rutschender Fussmatten und klemmender Gaspedale. Autobesitzer in den USA hatten moniert, ihre Wagen hätten dadurch von selbst beschleunigt.

Im Nachhinein stellten sich viele Fälle zwar als Fahrfehler heraus, doch das Verkehrsministerium in Washington war der Ansicht, dass Toyota die technischen Defekte zu lange verschwiegen hätte. Toyota musste bereits Strafen von insgesamt 48,8 Millionen Dollar zahlen. Zudem gab es Schadenersatz-Klagen von Unfallopfern.

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(tno/sda)