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Maschinenbauer
Klingelnberg peilt Börsengang an

Klingelnberg
Klingelnberg: Mit dem IPO will sich das Familienunternehmen das Wachstum und Zukäufe finanzieren.Quelle: ZVG

Ein weiteres IPO an der SIX im laufenden Jahr wird konkret: Der Maschinenbauer will am 20. Juni an die Schweizer Börse.

Veröffentlicht am 11.06.2018

Der Maschinenbauer Klingelnberg will am 20. Juni an die Schweizer Börse, wie die Firma am Montag mitteilte. Die Preisspanne für die Aktien liege bei 45 bis 54 Franken. Insgesamt will Klingelnberg damit brutto rund 20 Millionen Euro für das weitere Wachstum und Zukäufe einsammeln.

Neben der Ausgabe von neuen Aktien trennt sich auch die Eigentümerfamilie von Anteilen an dem Produzenten von Zahnrädern, Maschinen zu deren Herstellung sowie Messgeräten. Angepeilt wird ein Streubesitz von mehr als 50 Prozent.

Die 1863 im deutschen Remscheid gegründete Firma machte im Geschäftsjahr 2017/18 (per 31. März) 257 Millionen Euro Umsatz und erzielte einen um Sonderfaktoren bereinigten Betriebsgewinn (Ebit) von 23 Millionen Euro.

Firmensitz in Zürich

Am Firmensitz in Zürich, den deutschen Standorten Ettlingen und Hückeswagen sowie im ungarischen Györ arbeiten rund 1300 Beschäftigte.

Der Börsengang liegt in den Händen der Banken Credit Suisse und Berenberg, die als Joint Global Coordinator und Joint Bookrunner agieren. Mit an Bord ist auch die Bank Vontobel.

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