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  3. Foto-Pionier Kodak entwickelt die Kryptowährung KodakCoin und der Aktienkurs schiesst in die Höhe

Kryptowährungen
Kodak lanciert eigene Kryptowährung

George Eastman (links), Mitgründer von Kodak: Das Unternehmen setzt auf eine eigene Kryptowährung.

Kaum hat Kodak eine eigene Kryptowährung für Fotografen angekündigt, hat sich der Aktienkurs mehr als verdoppelt.

Veröffentlicht am 10.01.2018

Alles, was derzeit mit Digitalgeld zu tun hat, löst bei Anlegern einen Kaufreflex aus: Kaum hat Kodak eine eigene Kryptowährung für Fotografen angekündigt, hat sich der Aktienkurs mehr als verdoppelt. Mit dem «KodakCoin» und der dazugehörigen Plattform KodakOne sollen Fotografen ihre Autorenrechte absichern und die Bilder vermarkten können, wie das Unternehmen am Dienstag ankündigte.

Die Aktie schloss im amerikanischen Handel mit einem Plus von 120 Prozent bei knapp sieben Dollar. Und da war noch nicht Schluss: Nachbörslich kletterte die Aktie auf neun Dollar.

Fotografie demokratisieren

Über die Kodak-Plattform soll zugleich das Netz beobachtet werden, um eine unerlaubte Nutzung geschützter Bilder zu stoppen. Die Basis für das Angebot bildet die Blockchain-Technologie, mit der auch das Digitalgeld Bitcoin abgesichert wird. Kodak habe schon immer versucht, die Fotografie zu demokratisieren und für eine faire Vergütung der Autoren zu sorgen, erklärte Firmenchef Jeff Clarcke.

Kodak hatte einst die Entwicklung der klassischen Fotografie massgeblich geprägt, verlor aber mit dem Vormarsch der digitalen Bilder den Anschluss. Aus einem Insolvenzverfahren ging das amerikanische Unternehmen als Spezialist für digitalen Druck hervor.

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