«Real Madrid Resort Island» - unter diesem Namen hat der spanische Traditionsclub Real Madrid ein Projekt vorgestellt, das es in sich hat: Auf 430'000 Quadratmetern entstehen in den Vereinigten Arabischen Emiraten unter anderem ein Vereinsmuseum, ein Freizeitpark, ein Yachthafen sowie mehrere Luxushotels und Villen.

Was natürlich nicht fehlen darf: ein Fussballstadion, das mit einem Fassungsvermögen von 10'000 Zuschauern allerdings geradezu winzig anmutet. Trotzdem kommen die Anhänger von Cristiano Ronaldo, Kaka oder Sergio Ramos auf ihre Kosten: Das Stadion soll auf einer Seite zum Meer hin geöffnet sein.

«Millionen Menschen verführen»

Laut spanischen Medienberichten erhofft sich Real, jährlich über eine Million Gäste anlocken zu können. Madrid Präsident Florentino Perez wurde dahingehend zitiert, dass die «Königlichen» damit im Hinblick auf die WM 2022, die in Katar stattfinden wird, ihre Position in Asien stärken.

Das Resort, das 2015 in Betrieb genommen werden soll, beschreibt Perez als «hochklassig sportlichen Touristenkomplex, in dem Tourismus und Sport Millionen Menschen verführen werden, die danach suchen, ihre Freizeit hochwertig zu verbringen».

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Sportlich auf Erfolgskurs

Der spanische Fussball schreibt auf Grund von finanzieller Schräglage und Steuerschulden immer wieder negative Schlagzeilen. Bei Real Madrid sollen die Verbindlichkeiten stolze 170 Millionen Euro betragen, wobei der Club beim Finanzamt keine Schulden haben soll.

Der aktuelle Tabellenführer der spanischen Liga steht im Champions-League-Viertelfinale und trifft dort kommende Woche auf das zypriotische Überraschungsteam von Apoel Nikosia.

(vst/muv)