Der Maschinenhersteller Komax baut an seinem Standort in La Chaux-de-Fonds NE knapp ein Drittel der Stellen ab. Wie das Unternehmen mitteilte, müssen 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von 150 gehen. Für sie ist eine Unterstützung vorgesehen.

Der Abbau ist Folge der schwierigen Geschäftslage. Schon 2014 habe der Neuenburger Produktionsbetrieb an der Frankenstärke gelitten und nach der Aufgabe des Euro-Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank werde sich die Lage verschärfen, begründet Komax den Entscheid. Hinzu kämen verzögerte Investitionsentscheide seitens der Kunden.

Umsatz gesteigert

Der Gesamtkonzern Komax beschäftigt weltweit rund 1500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in rund 60 Ländern. Das Unternehmen mit Sitz in Dierikon LU bietet Kabelverarbeitungsmaschinen und Anlagen für Instrumente zur Selbstmedikation an.

2014 steigerte Komax den Umsatz um über 11 Prozent auf 360 Millionen Franken. Dabei wuchs besonders die Kabelsparte, was Komax auf die gute Verfassung der Autoindustrie zurückführt. Auch andere Endabnehmer kauften fleissig. Weniger gut lief die Medtech-Abteilung.

Eurokurs mittelfristig kompensieren

Der neue Eurokurs könne mittelfristig kompensiert werden, teilte das Unternehmen bei Vorlage der Umsatzzahlen noch mit. Die Gewinnzahlen gibt Komax am 24. März bekannt.

(sda/dbe/chb)