Die Herstellerin von Kabelverarbeitungsmaschinen Komax hat im Geschäftsjahr 2015 den Umsatz leicht und den Auftragseingang deutlich gesteigert. Der Umsatz aus dem fortgeführten Geschäft wuchs im Berichtsjahr um rund 1,5 Prozent auf rund 370 Millionen Franken. Der Auftragseingang legte um rund 20 Prozent auf 442,8 Millionen Franken zu. Die Sparte Komax Wire habe die hohen Vorgaben des Vorjahres trotz Frankenstärke übertreffen können, teilte das Unternehmen mit rund 1550 Angestellten am Dienstag mit.

Die anhaltend gute Verfassung der Automobilindustrie sowie der unveränderte Trend in der Kabelverarbeitung, manuelle Prozesse weiter zu automatisieren und die Verarbeitungsqualität zu erhöhen, seien die treibenden Kräfte gewesen.

Erwartungen übertroffen

Mit den provisorischen Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten übertroffen. Diese hatten einen Umsatz von rund 364,5 Millionen Franken und einen Bestellungseingang von rund 380 Millionen Franken erwartet.

Der Auftragseingang in der Sparte Komax Wire, die Lösungen für Anwendungen der Kabelverarbeitung anbietet, wuchs um gut 15 Prozent auf 348,4 Millionen Franken. Zudem sei durch die Akquisition der österreichischen Thonauer Gruppe die Marktposition gestärkt worden.

Steiner scheidet aus

Die Medizinaltechniksparte Medtech verzeichnete nach einem harzigen Start zu Jahresbeginn eine Belebung beim Bestellungseingang und erwirtschaftete insbesondere im vierten Quartal hohe Zugänge. Der Auftragseingang stieg im Gesamtjahr um 45 Prozent auf 94,5 Millionen Franken.

An der nächsten ordentlichen Generalversammlung scheidet Verwaltungsratsmitglied Leo Steiner aus dem Gremium aus, wie Komax weiter mitteilte. Eine Neubesetzung ist nicht geplant. Den vollständigen Jahresabschluss und den Geschäftsbericht veröffentlicht Komax am 22. März 2016.

(sda/ise/ama)