Die Schaffhauser Kantonalbank (SHKB) hat ihren Jahresgewinn 2013 um 2,4 Prozent auf 36,3 Millionen Franken gesteigert. Betriebsertrag und Bruttogewinn gingen allerdings zurück. Die Bilanzsumme kletterte um 14,4 Prozent auf 5,9 Milliarden.

Um 10 Prozent deutlich zugenommen haben die Kundengelder. Um 17 Prozent sind Vermögensverwaltungsmandate gestiegen und das Hypothekarwachstum betrug 11,4 Prozent, wie das Schaffhauser Staatsinstitut mitteilte.

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Reduktion der Gewinnausschüttung

Trotz des überdurchschnittlichen Wachstums ist der Betriebsertrag um 1 Prozent auf 111,8 Millionen Franken zurückgegangen. Grund dafür waren der anhaltende Wettbewerb, hohe Kosten für die traditionell konservative Bilanzabsicherung sowie tiefe Zinsen. Der Bruttogewinn reduzierte sich um 2,9 Prozent auf 59,8 Millionen.

Die hohe Kundennachfrage und das getriebene Wachstum birgt aber auch Risiken. Die Schaffhauser Kantonalbank setze auf Sicherheit und auf eine hohe Eigenkapitalquote, wie es in der Mitteilung heisst. Durch eine Zuweisung von 19,5 Millionen aus den Reserven und eine Reduktion der Gewinnausschüttung von 70 auf 60 Prozent erreichte dieses 23,3 Prozent.

Rückstellungen für US-Steuerstreit

Für die Teilnahme am US-Steuerprogramm in der Kategorie 2 hat die Bank 2013 Rückstellungen für die Rechtskosten vorgenommen. Wie viel genau gibt die Bank nicht bekannt. Insgesamt betrug der Posten «Werberichtigungen, Rückstellungen und Verluste» 1,43 Millionen Franken.

Wie die Schaffhauser Kantonalbank weiter mitteilte, halte die Kundennachfrage auch im laufenden Jahr an. Insgesamt rechnet die Bank 2014 mit einem Ergebnis in Vorjahreshöhe.