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Investoren
Konkursite Dayli sucht in Zürich weiter Gelder

Dayli-Investor Rudolf Haberleitner: «Es gibt so viel Geld am Markt.» (Bild: HZ)

Der österreichische Investor Rudolf Haberleitner will die Schweiz mit Dorfläden erobern. Seine Firma ist Pleite, aber er redet weiter von Schweizer Investoren.

Veröffentlicht am 18.10.2013

Der Schlecker-Aufkäufer und österreichische Investor Rudolf Haberleitner wollte mit der Firma Dayli den Schweizer Detailhandelsmarkt mit seinem Investmentfonds aufmischen. Inzwischen steckt die österreichische Dayli im Insolvenzverfahren.

Doch Investor Rudolf Haberleitner hält in der Presse unbeirrt am Plan fest, in der Schweiz Investoren für seine Träume zu finden. So erzählte er dem «Standard» in seiner heutigen Ausgabe: «Wir beginnen mit dem gleichen Konzept von null weg neu. Wir, das sind nicht näher genannte Privatinvestoren aus der Schweiz.» Dieses Wochenende falle in Zürich die Entscheidung, wusste die Zeitung weiter zu berichten.

Pläne werden «korrigiert»

Früher war Martin Ziegler, Verwaltungsratsmitglied der Gaydoul-Gruppe sowie Kader bei Fogal und Navyboot, als Retter im Gespräch. Ziegler und Haberleitner verhandelten im Juli in Basel.

Trotz einem eröffneten Insolvenzverfahren hält Haberleitner die Expansionspläne für realistisch. «In der Schweiz starten wir sicher, daran besteht kein Zweifel», sagte er im Juli handelszeitung.ch. Und weiter: Statt wie bisher 2013 soll es nun 2014 werden. «Es wurden mir bereits 80 Standorte angeboten.»

Der Masseverwalter Rudolf Mitterlehner hält die Pläne indes für unrealistisch und zu wenig unterfüttert. Geld sei nie auf den Tisch gelegt worden.

(chb/vst)

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