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1MDB
Korruptionsskandal: Banker verlässt BSI

BSI: Die Bank wird bald von der EFG übernommen. Keystone

Ein Korruptionsskandal erschüttert Malaysia – und mittendrin steckt offenbar ein Mitarbeiter der BSI. Jetzt hat der Banker die Tessiner Bank verlassen.

Veröffentlicht am 11.03.2016

Ein in den Finanzskandal um den malayischen Staatsfonds 1MDB verwickelter Mitarbeiter der Schweizer Privatbank BSI hat das Institut verlassen. Es handle sich um einen Banker mit Sitz in Singapur, sagte eine Sprecherin: «Er arbeitet nicht mehr für die Bank.»

Er war als einer der Schlüsselfiguren in dem Skandal ins Visier der Strafverfolger geraten. Die Behörden in Singapur ermitteln wegen des Verdachts auf Geldwäscherei und nehmen dabei auch Bankkonten unter die Lupe.

EFG hat kein Problem mit dem Skandal

Erst kürzlich hatte BSI den Abgang von Asien-Chef Hans Peter Brunner bekanntgegeben. Die Konkurrentin EFG International will BSI bis zum Jahresende für rund 1,33 Milliarden Franken übernehmen. Die Verwicklung von BSI-Managern in den 1MDB-Finanzskandal scheint EFG dabei kein Kopfzerbrechen zu machen. EFG habe sich die Rechtsfälle angesehen und könne damit umgehen, hatte das Institut erklärt.

(reuters/mbü/ama/chb)

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