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KPMG-Wirtschaftsprüfer unter Insider-Verdacht

Insiderhandel: KPMG-Büros in Zürich. Der Verdacht konzentriert sich auf die USA. (Bild: Keystone)

Bei KPMG ist es in den USA zu Insidergeschäften gekommen. Ein Manager hat Tipps für Aktiengeschäfte an eine dritte Person weiter gegeben.

Veröffentlicht am 10.04.2013

Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG wird von einer Insiderhandelsaffäre erschüttert. Ein hochrangiger KPMG-Partner in Los Angeles habe offenbar Informationen an eine dritte Person weitergegeben, die diese dann zu Aktiengeschäften genutzt habe, teilte KPMG mit.

Von dem Partner habe man sich inzwischen getrennt und die Mandate von zwei Firmen zurückgegeben. "Wir haben keinen Grund zur Annahme, dass es in den Finanzberichten dieser Firmen wesentliche Fehler gibt", hiess es in der Mitteilung von KPMG.

Darüber hinaus wollte sich die Gesellschaft nicht weiter zu dem Vorfall äussern. Inzwischen schaltete sich nach Auskunft einer mit der Angelegenheit vertrauten Person die Bundespolizei FBI ein. Bei den betroffenen Firmen handelt es sich um den Schuhhersteller Skechers und den Diätmittel-Anbieter Herbalife. Beide Unternehmen gaben selbst bekannt, dass KPMG die Mandate niedergelegt hat.

(tke/sda)

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