Die genossenschaftlich organisierte Krankenkasse KPT hat letztes Jahr einen Verlust von 19,6 Millionen Franken geschrieben. Rote Zahlen resultierten gemäss einer Mitteilung vom Freitag aus dem Grundversicherungsgeschäft, derweil die Zusatzversicherungen Geld abwarfen.

Der Verlust bei den gesetzlich vorgeschriebenen Versicherungen sei auf die lediglich moderat umgesetzte Prämienerhöhung im vergangenen Jahr und die gleichzeitig gestiegenen Spitalkosten zurückzuführen, heisst es im Communiqué. Den Verlust kann die KPT allerdings verkraften – nach Angaben der KPT wurden Reserven, die über das gesetzliche Mass hinaus gingen, abgebaut.

Der Prämienertrag der KPT-Gruppe stieg 2013 im Vergleich zum Vorjahr um rund 6 Prozent auf 1,58 Milliarden Franken. Diesen Einnahmen stehen über 15 Prozent höhere Versicherungsleistungen von 1,52 Milliarden Franken gegenüber.

(sda/vst/sim)