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Krebsgang von Air France-KLM geht weiter

Air France-KLM schlittert zum Jahresstart erneut tief in den roten Zahlen. Der hohe Ölpreis hat die Situation verschärft.

Veröffentlicht am 04.05.2012

Der hohe Ölpreis hat die Fluggesellschaft Air France-KLM im ersten Quartal erneut tief in die roten Zahlen gedrückt. Trotz gestiegener Umsätze stand unter dem Strich ein Verlust von 368 Millionen Euro, geringfügig mehr als die 367 Millionen ein Jahr zuvor, wie der Lufthansa-Konkurrent am Freitag in Paris mitteilte. Dabei kam dem französisch-niederländischen Unternehmen der gestiegene Wert seiner Preissicherungsgeschäfte zugute. Im eigentlichen Geschäft geriet Air France-KLM hingegen deutlich tiefer in die roten Zahlen. Der operative Verlust wuchs um fast die Hälfte auf 597 Millionen Euro.

«Wie erwartet, war das erste Quartal schwierig, trotz einer Verbesserung im März», beschrieb das Management die Entwicklung. Die gestiegenen Durchschnittserlöse hätten nicht ausgereicht, um die gestiegenen Kosten zu decken. Der Umsatz wuchs insgesamt um sechs Prozent auf 5,6 Milliarden Euro. Die Treibstoffrechnung fiel mit fast 1,7 Milliarden Euro allerdings um 18 Prozent höher aus als ein Jahr zuvor. Im laufenden Jahr will das Unternehmen die Stückkosten weiterhin deutlich senken und Schulden abbauen.

(chb/vst/awp)

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