Der Trend zu mehr Einkäufen im Internet führt auch zu einem Anstieg beim Kreditkartenbetrug. Wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Dienstag in Frankfurt mitteilte, liegt der finanzielle Schaden in den EU-Ländern sowie Island, Monaco, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz aber nach wie vor nur bei einem Bruchteil der ausgeführten Transaktionen. Es handele sich lediglich um 0,038 Prozent des gesamten Volumens von 3,5 Billionen Euro. Das bedeutet, dass von 2635 Euro rechnerisch ein Euro durch Kartenbetrug verloren geht.

Im Vergleich zu den Vorjahren ist der Schaden durch Kartenbetrug 2012 erstmals seit 2008 wieder gestiegen. Neuere Zahlen sind nicht verfügbar. Besonders häufig kommen die Delikte laut EZB in Frankreich, Luxemburg und Großbritannien vor.

(reuters/gku)