Der amerikanische Rüstungskonzern Lockheed Martin hat trotz der staatlichen Sparzwänge in den USA seinen Gewinn überraschend kräftig gesteigert. Das Nettoergebnis legte im zweiten Quartal um zehn Prozent auf 859 Millionen Dollar zu, wie der grösste Waffenlieferant des US-Militärs mitteilte.

Zugleich hob das Unternehmen seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr um vier Prozent an. Das Management zeigte sich zudem zuversichtlich, schon bald die milliardenschweren Verhandlungen mit dem Verteidigungsministerium über die nächsten Lieferungen an F-35-Kampfjets abzuschliessen.

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Der Umsatz sank dagegen um vier Prozent auf 11,4 Milliarden Dollar. Vor allem das Raumfahrtgeschäft lief schlechter.

Die Lockheed-Aktie zog vorbörslich um rund drei Prozent an.

(vst/chb/reuters)