Die spanische Krisenbank Bankia schreibt wieder schwarze Zahlen und kommt bei der Sanierung langsam voran. Für die ersten neun Monaten 2013 wies das Geldhaus, das 2012 wegen geplatzter Immobilienkredite insgesamt einen Rekordverlust von 19,2 Milliarden Euro einfuhr, einen Gewinn von 362 Millionen Euro aus. Dank staatlicher Hilfen ist das Kreditinstitut mittlerweile von seinen schlimmsten Wertpapieren und Krediten befreit worden.

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Inklusive der Muttergesellschaft BFA-Bankia belief sich der Überschuss sogar auf 648 Millionen Euro, wie das Institut mitteilte. Damit ist der Konzern auf Kurs, sein Gewinnziel für dieses Jahr von 800 Millionen Euro zu erreichen. Im reinen Kreditgeschäft musste Bankia allerdings - wie die heimischen Rivalen Santander und BBVA auch - einen Ergebnisrückgang von satten 29 Prozent verkraften. Hier wirkt sich das anhaltend niedrige Zinsniveau negativ aus.

(reuters/vst/aho)