Nach dem neusten Flop der UBS, bei dem offenbar ein einzelner Investmentbanker zwei Milliarden US-Dollar in den Sand gesetzt hat, hagelt es wieder Kritik für die Schweizer Grossbank - und auch für CEO Oswald Grübel. Politiker aus allen Lagern gehen hart mit ihm ins Gericht.

Von der SP hört man: «Wer gedacht hat, die Banken hätten nach der Finanzkrise 2008 etwas gelernt, sieht sich getäuscht.» Und von FDP-Nationalrat Philipp Müller heisst es, der Vorfall löse überall im Parlament Kopfschütteln aus.

Doch nicht nur die Schweizer Politik macht sich Sorgen um die Grossbank, auch die Börsen sind vom neuerlichen Fauxpas der Grossbank erschüttert: Nach einem Kurssturz von fast 11 Prozent kündigten die Ratingagenturen Moody's und Standard & Poors Bedenken an der Bonität der UBS an und auch intern ist man von dem Ereignis bestürzt.

Der Präsident der UBS, Kaspar Villiger, gab zu, dass er von dem erneuten Rückschlag persönlich sehr enttäuscht sei. Nach den Fortschritten der vergangenen zwei Jahren werde die Bank durch dieses Ereignis wieder sehr stark zurückgeworfen, so der Altbundesrat.

Allerdings ist Grübel nicht der erste Konzernleiter der UBS, der in die Kritik gerät. Unsere Bildergalerie wirft einen Blick in die Vergangenheit.

(kgh/laf/tno)