Der Technologiekonzern Kudelski kann für das erste Halbjahr 2014 im operativen Geschäft deutlich verbesserte Kennzahlen ausweisen. Der Umsatz stieg um 5,2 Prozent auf 400,1 Millionen Franken. Zu konstanten Wechselkursen hätte ein Plus von 9,5 Prozent resultiert, wie das Unternehmen mitteilt. Zum Wachstum beigetragen hätten insbesondere die Lizenzvereinbarung mit Cisco sowie die Übernahme Conax im April.

Das operative Ergebnis auf Stufe Ebit liegt mit 27,7 Millionen Franken sogar 80 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Unter dem Strich steht ein 70 Prozent höherer Reingewinn aus fortgeführten Aktivitäten von 18,3 Millionen Franken.

Guidance erhöht

Wegen eines Verlusts aus nicht fortgeführten Aktivitäten in der Höhe von 17,9 Millionen Franken kommt der ausgewiesene Reingewinn jedoch nur bei 0,4 Millionen Franken zu liegen, wie dem Semesterbericht zu entnehmen ist. Das den Aktionären zurechenbare Reinergebnis ist mit -0,8 Millionen Franken sogar negativ.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Kudelski die Markterwartungen beim Umsatz knapp verfehlt und beim Ebit erfüllt. Analysten hatten durchschnittlich (AWP-Konsens) einen Umsatz von 410,8 Millionen Franken und einen Ebit von 27,2 Millionen erwartet. Der Reingewinn wurde auf 17,7 Millionen Franken veranschlagt.

Für die zweite Jahreshälfte rechnet das Unternehmen mit besseren Geschäftszahlen und erhöht daher die Guidance. Es wird neu ein Umsatz zwischen 895 bis 915 Millionen Franken (bislang 865-880 Millionen) und ein Ebit zwischen 60 und 70 Millionen Franken (bislang 55-65 Millionen) angepeilt.

(awp/dbe/ama)