Der Schweizer Küchenhersteller Piatti verlagert die Produktion an den deutschen Standort des neuen Eigentümers Alno nach Pfullendorf. Am Standort Dietlikon werden dadurch bis zu 100 Stellen abgebaut, wie die Alno-Tochter AFP Küchen mitteilt.

Der Schritt sei notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit des operativen Geschäfts insgesamt zu sichern. So könne AFP Küchen die restlichen rund 400 Arbeitsstellen langfristig wahren, heisst es weiter. Das Alno-Werk könne die Piatti-Volumen ohne Personalaufbau bewältigen. Produktentwicklung, Marketing, Administration, Vertrieb und Geschäftsleitung von Piatti bleiben in Dietlikon. Die andere ehemalig zu AFG-Arbonia Forster zählende Marke «Forster Schweizer Stahlküchen» werde weiterhin im Werk in Arbon (TG) produzieren, so das Unternehmen.

Sozialverträglicher Stellenabbau

Der Stellenabbau soll sozialverträglich gestaltet werden und es sei ein Konsultationsverfahren geplant. Nach Möglichkeit sollen Mitarbeiter innerhalb des Konzerns weitervermittelt oder situationsbedingt frühzeitig pensioniert werden. Zudem bestehe ein Sozialplan.

AFG hatte seine Küchensparte im Januar an den deutschen Wettbewerber Alno verkauft. Dabei hatte das AFG-Management gesagt, für die 500 Mitarbeitenden werde sich nichts ändern.

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(awp/dbe/sim)