Der Logistikdienstleister Kühne+Nagel (K+N) hat zum Jahresauftakt weniger umgesetzt als im Vorjahresquartal, die Profitabilität aber gesteigert. So ging im ersten Quartal 2014 der Bruttoumsatz um 1,3 Prozent auf 5,03 Milliarden Franken und der Nettoumsatz um 1,3 Prozent auf 4,13 Milliarden Franken zurück.

Der aussagekräftigere Bruttogewinn stagnierte bei 1,53 Milliarden. Derweil verbesserte sich der operative Gewinn auf Stufe Ebitda um 7,3 Prozent auf 235 Millionen und der Ebit um 12,4 Prozent auf 190 Millionen. Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 150 Millionen, was einem Plus von 11,9 Prozent entspricht, wie die Gesellschaft am Montag mitteilt.

Mit den gezeigten Zahlen hat K+N die Analystenerwartungen beim Bruttoumsatz und -gewinn verfehlt, beim Ebit und Reingewinn aber getroffen. Der Durchschnitt der Schätzungen (AWP-Konsens) für den Bruttoumsatz lag bei 5,18 Milliarden Franken, für den Bruttogewinn bei 1,57 Milliarden, den Ebit bei 191 Millionen und für den Reingewinn bei 150 Millionen.

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Margendruck bei See- und Luftfracht

Der leichte Rückgang bei Umsatz und Rohertrag ist den Angaben zufolge auf die plangemässen Veränderungen von Lagerkapazitäten, Ratenverfall und Margendruck in See- und Luftfracht sowie vor allem auf die Wechselkursstärke des Schweizer Frankens zurückzuführen.

«In einem leicht erholten Marktumfeld konnten sich alle unsere Geschäftsbereiche im Ergebnis behaupten und gleichzeitig unsere Marktposition stärken», lässt sich CEO Detlef Trefzger zitieren. Vor diesem Hintergrund sei man mit dem Ergebnis im ersten Quartal zufrieden. Die vor einem Jahr eingeleiteten Massnahmen des Margen- und Kostenmanagements hätten gegriffen. Unverändert soll die «Strategie des renditeorientierten Wachstums» fortgesetzt werden.

(awp/tke/chb)