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Bilanz
Kühne+Nagel macht mehr Gewinn

Michael Kühne: Sein Logistikkonzern verdiente im vergangenen Jahr spürbar mehr. Keystone

Der Logistikkonzern hat 2014 spürbar mehr verdient – trotz nur leicht gewachsenem Umsatz. Erstmals verzeichnete der Landverkehr über vier Quartale hinweg schwarze Zahlen, teilt Kühne+Nagel mit.

Veröffentlicht am 25.02.2015

Der Logistikkonzern Kühne+Nagel hat im vergangenen Jahr trotz nur leicht gewachsenem Umsatz spürbar mehr verdient. Der Reingewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr um 6,1 Prozent auf 644 Millionen Franken. Auch operativ konnte das Unternehmen zulegen: Der Betriebsgewinn (Ebit) kletterte um 7,6 Prozent auf 819 Millionen Franken.

Derweil erhöhte sich der Umsatz lediglich um 1,7 Prozent auf 21,291 Milliarden Franken, wie das Unternehmen aus Schindellegi SZ am Mittwoch bekannt gab. «Einen entscheidenden Anteil an der deutlichen Rentabilitätssteigerung hatte der Turnaround im Landverkehr. Erstmals wurden über vier Quartale hinweg schwarze Zahlen geschrieben», äusserte sich Konzernchef Detlef Trefzger.

Erwartungen knapp erfüllt

Damit hat das Unternehmen die Erwartungen der Finanzgemeinde knapp erfüllt. Analysten hatten gemäss der Nachrichtenagentur AWP im Durchschnitt mit einem Ebit von 825 Millionen Franken und einem Gewinn von 645 Millionen Franken gerechnet.

Hervorzuheben seien auch die erneut überdurchschnittliche Leistung in der Luftfracht und die weitere Ergebnisverbesserung in der Kontraktlogistik, schreibt Trefzger weiter. In der Seefracht sei es trotz hoher Volatilität bei den Frachtraten und negativer Währungseffekte gelungen, die Margen bei gesundem Wachstum stabil zu halten.

(sda/moh)

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