Der Logistikdienstleister Kühne+Nagel (K+N) ist in den ersten neun Monaten 2014 profitabel gewachsen. In der Summe ist von Januar bis September der Nettoumsatz um 1,0 Prozent auf 13,00 Milliarden Franken gestiegen, während der aussagekräftigere Bruttogewinn um 0,3 Prozent auf 4,70 Milliarden anzog.

Wie das Unternehmen mitteilt, stiegen derweil der operative Gewinn auf Stufe Ebitda um 4,6 Prozent auf 743 Millionen und der Ebit um 8,2 Prozent auf 607 Millionen Franken. Der Reingewinn nahm um 8,6 Prozent auf 480 Millionen zu, davon entfielen 470 Millionen auf die Aktionäre der Gesellschaft.

Analystenerwartungen erfüllt

Damit hat Kühne+Nagel die Analystenerwartungen erfüllt. Der Durchschnitt der Schätzungen (AWP-Konsens) für den Bruttogewinn lag bei 4,69 Milliarden, für den Ebitda bei 743 Millionen, für den Ebit bei 605 Millionen und für den Reingewinn bei 475 Millionen Franken.

Wie K+N weiter mitteilt, wird Gianfranco Sgro ab 1. Februar 2015 der Geschäftseinheit Kontraktlogistik vorstehen und zum gleichen Zeitpunkt in die Geschäftsleitung berufen. Bis zum Eintritt von Sgro, der heute bei einem «namhaften» Automobilzulieferer arbeite, werde weiterhin CEO Detlef Trefzger die Kontraktlogistik leiten, heisst es weiter.

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Kühne+Nagel bestätigt zudem seine Wachstumsziele für das laufende Jahr. Gemessen an den beförderten Volumen, rechnet K+N in der Luftfracht mit einem Marktwachstum von 2 bis 4 Prozent und in der Seefracht mit einem von 4 bis 5 Prozent. K+N strebt in beiden Geschäftsbereichen weiterhin das Anderthalbfache des Marktwachtsums an.

Im Bereich Landverkehr rechnet die Gruppe ebenfalls unverändert mit einem Marktwachstum von 1 bis 3 Prozent. Dort soll der Nettoumsatz der Gruppe in etwa im Rahmen des Marktes ansteigen. In der Kontraktlogistik schliesslich will man weiterhin doppelt so schnell wie der Markt wachsen, bei welchem unverändert ein Plus von 2 bis 3 Prozent erwartet wird.

(awp/chb)