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Logistik
Kühne+Nagel steigert Umsatz auf über 10 Milliarden

Kühne+Nagel
Kühne+Nagel: Der Nettoumsatz legte im Berichtszeitraum um 14,2 Prozent auf 10,07 Milliarden Franken zu.Quelle: Keystone

Steigerung bei allen wichtigen Gewinnzahlen: Der Logistikdienstleister Kühne+Nagel legt ein erfolgreiches erstes Halbjahr hin.

Veröffentlicht am 19.07.2018

Der Logistikdienstleister Kühne+Nagel blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2018 zurück. Bei allen wichtigen Gewinnzahlen gelang dem Konzern eine deutliche Steigerung im Vergleich zur Vorjahresperiode. Mit dem vorgelegten Zahlenkranz wurden ausserdem die Erwartungen der Analysten übertroffen.

Konkret legte der Nettoumsatz im Berichtszeitraum um 14,2 Prozent auf 10,07 Milliarden Franken zu. Allerdings beinhaltet diese Kennzahl die relativ volatilen Frachtraten, die vom Logistikunternehmen selbst nur wenig beeinflusst werden können. Der deshalb aussagekräftigere Rohertrag verbesserte sich jedoch auch deutlich und zwar um 12,7 Prozent auf 3,81 Milliarden, wie der Konzern am Donnerstag mitteilt.

Der operative Gewinn auf Stufe EBIT stieg ebenfalls, und zwar um 10,8 Prozent auf 501 Millionen Franken, womit die entsprechende Marge bei 5,0 Prozent zu liegen kam nach 5,1 Prozent in der Vorjahresperiode. Der den Aktionären anrechenbare Reingewinn stieg um knapp 10 Prozent auf 389 Millionen Franken. Mit den Zahlen hat Kühne+Nagel die Analystenerwartungen bei sämtlichen Werten übertroffen.

Unsicherheit aufgrund der neuen Handelsabkommen

Das Unternehmen selbst gibt sich in der Mitteilung zu den Zahlen zufrieden. "Wir haben in allen Geschäftsbereichen ein starkes Volumenwachstum erzielt", wird CEO Detlef Trefzger in der Mitteilung zitiert.

Im Ausblick gibt sich das Unternehmen wie gewohnt wenig konkret. "Die Agilität und Effizienz von Kühne+Nagel stimmen uns zuversichtlich für die weitere Unternehmensentwicklung", wird Verwaltungsratspräsident Jörg Wolle zitiert. In der Meldung schreibt das Unternehmen ausserdem von einer gewissen Unsicherheit an den Märkten aufgrund neuer Handelsabkommen, wobei auch der Fortgang des Brexit sowie steigende Treibstoffkosten erwähnt werden.

(awp/bsh)

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