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Kundenvermögen der Basler Kantonalbank sinken

Hauptsitz der Basler Kantonalbank: Vermeidung unrentabler Geschäfte. Keystone

Die Basler Kantonalbank schnitt im vergangenen Jahr in allen drei Geschäftssparten schlechter ab. Auch verwaltetet die Bank weniger Kundengelder. Der Gewinn litt jedoch nicht darunter.

Veröffentlicht am 05.03.2015

Die Basler Kantonalbank (BKB) hat das vergangene Jahr mit leicht mehr Gewinn abgeschlossen wie das letzte. Dies obwohl der Erfolg in allen drei Geschäftssparten zurückging. Auch die verwalteten Kundengelder nahmen ab.

Die Kundenvermögen sanken um 2,6 Milliarden auf noch 26,9 Milliarden Franken. Die BKB begründet den Rückgang mit der Vermeidung unrentabler Geschäfte, der Schliessung der ausserkantonalen Standorte sowie der Umsetzung der Weissgeldstrategie.

Weniger Erfolg im Zinsengeschäft

Das Ziel sei, bis Ende 2015 nur noch versteuerte Vermögen zu verwalten, schreibt die BKB in ihrer Mitteilung. Aus diesem Grund rechnet die Bank auch im laufenden Jahr noch mit Abflüssen.

Wegen der rückläufigen Kundenvermögen sank der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft. Auch mit der wichtigsten Sparte, dem Zinsengeschäft, verdiente die Bank weniger, ebenso mit dem Handelsgeschäft. Der Betriebsertrag sank von 366 Millionen Franken im Vorjahr auf noch 356 Millionen Franken.

Gewinn leicht höher

Trotz rückläufiger Einnahmen konnte die Bank dank eines tieferen Geschäftsaufwands unter dem Strich leicht zulegen: Der Jahresgewinn stieg von 70,1 Millionen Franken auf 71,1 Millionen Franken.

Am Vorgehen betreffend der Steuerangelegenheit mit den USA habe sich nichts geändert, schreibt die BKB. Die Bank hatte bereits eine Rückstellung für eine mögliche Busse und die damit zusammenhängenden Verfahrenskosten in der Höhe von 100 Millionen Franken bekannt gegeben. Die Höhe dieser Rückstellung entspreche nach wie vor der derzeitigen Risikoeinschätzung, schreibt die Bank.

(sda/tno/ama)

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