Der Spezialkunststoff-Hersteller Gurit ist in den ersten neun Monaten dieses Jahres gewachsen: Das Unternehmen erzielte einen Umsatz von 269 Millionen Franken. Im selben Zeitraum, ein Jahr früher waren es rund 251 Millionen Franken gewesen.

Profitiert hat das Unternehmen, das unter anderem Materialien für Rotorblätter von Windkraftwerken herstellt, von einer soliden Nachfrage in der Windenergiebranche. In den anderen Materialmärkten, wie beispielsweise dem Bootsbau oder der Industrie, gingen die Verkaufserlöse zurück.

Über den Erwartungen

Gurit stellt auch Bauteile für Fahrzeuge her. In diesem Geschäftsbereich ging der Umsatz etwas zurück. Man habe niedrigere Stückzahlen abgesetzt als in den ersten beiden Quartalen, schreibt Gurit in einer Mitteilung. Der Grund sei, dass einige Programme wie geplant ausliefen und andere erst hochgefahren würden.

Der dritte Geschäftsbereich von Gurit produziert Formen, mit denen Windturbinenblätter hergestellt werden können. Dieser Geschäftsbereich konnte die Verkaufserlöse in den ersten neun Monaten steigern.

Im dritten Quartal schrieb Gurit einen Umsatz von rund 91 Millionen Franken. Das ist mehr als die von der Finanznachrichtenagentur AWP befragten Analysten erwartet hatten. Sie hatten durchschnittlich mit einem Quartalsumsatz von 89 Millionen Franken gerechnet.

(sda/chb)