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Wandel
Kuoni Schweiz stellt erneut fast alles in Frage

Kuoni: Was geschieht als nächstes mit dem Reiseveranstalter? Keystone

Kuoni Schweiz prüft ein Jahr nach dem Verkauf das Geschäftsmodell und einen möglichen Stellenabbau. Grund ist der schwache Umsatz. Einzig die Spezialreisen bleiben unangetastet.

Veröffentlicht am 03.06.2016

Der von der deutschen Rewe-Gruppe übernommene Reiseveranstalter Kuoni Schweiz nimmt das eigene Geschäftsmodell unter die Lupe. Dabei wird auch ein Stellenabbau geprüft. Dies hat Kuoni-Chef Marcel Bürgin an einem Gespräch mit Fachmedien am Freitag angekündigt. Kuoni Schweiz-Sprecher Marcel Schlatter bestätigt einen entsprechenden Bericht von Travelnews.

Laut Schlatter sind von der Überprüfung mit Ausnahme der Spezialreisen sämtliche Geschäftsfelder von Kuoni Schweiz betroffen. Anlass für diese Überarbeitung des Geschäftsmodell sei der unter den Erwartungen gebliebene Umsatz. Gemäss Bürgin sind die Umsätze um einen tiefen zweistelligen Prozentbereich eingebrochen.

Resultate Anfang Juli

Kuoni Schweiz hat gemäss Schlatter die Mitarbeiter am Freitagmorgen informiert. Die Überprüfung des Geschäftsmodells jedoch laufe bereits seit einigen Wochen. Erste Resultate seien auf Anfang Juli zu erwarten.

Kuoni Schweiz ist im letzten Jahr von der Rewe-Tochter DER Touristik übernommen worden. Damals blieb offen, ob die Übernahme zu einem Stellenabbau führen wird oder nicht. Bereits im Januar des laufenden Jahres kündigte Bürgin eine Überprüfung der Prozesse an. An den rund 80 Reisebüros halte Kuoni Schweiz jedoch fest, sagte Bürgin damals.

(sda/gku)
 

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