Der Reisekonzern Kuoni hat seine Reiseveranstalteraktivitäten in Frankreich wie angekündigt im Rahmen eines Management-Buyout abgestossen. Der Verkauf an das lokale Management sei wie geplant per 5. April 2013 vollzogen worden, teilte Kuoni mit.

Kuoni hatte den Ausstieg aus dem Frankreich-Geschäft im März anlässlich der Vorlage der Jahresergebnisse angekündigt. Die Situation in Frankreich habe sich seit September letzen Jahres deutlich verschlechtert und auch die Aussichten seien nur negativ, sagte CEO Peter Rothwell an der Bilanzmedienkonferenz. Deshalb habe man die Chance ergriffen, dieses Geschäft abzustossen.

Die französische Tochter hatte 2012 mit 272 Mitarbeitenden aus einem Nettoerlös von 175 Millionen Franken einen Betriebsverlust auf Stufe Ebit von 3,1 Mio erwirtschaftet. Für den Ausstieg rechnete Kuoni damals mit weiteren Kosten in Höhe von 24 Millionen Franken. Diese solle der Rechnung 2013 belastet werden.

(tke/chb/awp)

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