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Zement
Lafarge-Holcim verkauft Beteiligung in Nordkorea

Lafarge-Holcim: Es soll sich um eine Beteiligung von etwa 36 Prozent gehandelt haben. Keystone

Lafarge-Holcim zieht sich aus einem Business in Nordkorea zurück: Der Konzern hat eine Minderheitsbeteiligung an einem Zementwerk verkauft.

Veröffentlicht am 16.08.2017

Der Zementkonzern Lafarge-Holcim hat eine Minderheitsbeteiligung an einem Zementwerk in Nordkorea verkauft. Lafarge-Holcim bestätigte am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur AFP eine Information, die zuvor die Zeitung «Le Parisien» bekannt gemacht hatte.

Der Preis und der genaue Zeitpunkt im Jahr 2017 wurden nicht genannt. Es habe sich bei der Beteiligung um etwa 36 Prozent gehandelt. Die Beteiligung in Nordkorea geht auf das Jahr 2008 zurück. Zuvor hatte die damalige Lafarge die Orascom Cement von der Familie Sawiris übernommen.

Sawiris hält Anteil an Lafarge-Holcim

Derzeit hält der Bruder des Investors Samih Sawiris, der Geschäftsmann Nassef Sawiris, über die NNS Holding etwa 4,8 Prozent an Lafarge-Holcim. Samih Sawiris ist Verwaltungsratspräsident der Orascom Development Holding, die auch in Andermatt UR ein grosses Tourismusprojekt mit Hotels und Appartements vorantreibt.

(sda/cfr)
 

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