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Zementkonzern
LafargeHolcim baut 200 Stellen ab

LafargeHolcim
LafargeHolcim: Auch die Konzernzentrale in Zürich ist vom Umbau betroffen.Quelle: Keystone .

Umbau des schweizerisch-französischen Konzerns: Büros in Zürich und Paris werden geschlossen.

Veröffentlicht am 25.05.2018

Der schweizerisch-französische Zementriese LafargeHolcim schliesst seine Konzernstandorte in Paris und Zürich und baut 200 Stellen ab. In der Schweiz wolle die Firma die verbleibenden Stellen nach Holderbank zwischen Zürich und Basel sowie ein neues Konzernbüro in Zug verlegen, wie LafargeHolcim am Freitag mitteilte.

In Paris würden Funktionen nach Clamart im Südwesten der Stadt verlegt. Der Stellenabbau - 107 davon in der Schweiz und 97 in Paris - und Umbau soll helfen, die angepeilten Sparziele zu erreichen. «Dieser Schritt ist schmerzhaft, aber notwendig und zentral, um eine schlankere, schnellere und wettbewerbsfähigere LafargeHolcim zu schaffen», sagte LafargeHolcim-Chef Jan Jenisch.

Der Weltmarktführer, der rund 80'000 Personen beschäftigt, ging 2015 aus der Fusion der Schweizer Holcim mit der französischen Lafarge hervor. Die 40-Milliarden-Euro-Transaktion konnte die Erwartungen bisher allerdings nicht erfüllen.

Wachstumsoffensive und Kostensenkungen

Der neue Konzernchef Jan Jenisch will nun mit einer Wachstumsoffensive und Kostensenkungen die Profitabilität ankurbeln. Der Konzern kündigte im März ein weiteres Kostensenkungsprogramm im Volumen von 400 Millionen Franken an.

Zudem will das Unternehmen aus gewissen Märkten aussteigen und damit bis zum ersten Quartal 2019 mindestens zwei Milliarden Franken erlösen.

(reuters/mlo)

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