Der fusionierte Zementkonzern LafargeHolcim hat eine Lösung für den Arbeitskonflikt in Südafrika gefunden. Tagelang herrschte Ausnahmezustand: Die südafrikanische Gewerkschaft der Minenarbeiter (NUM) hatte am 11. Februar landesweit sämtliche Arbeitnehmer zu einem Streik aufgerufen.

2000 Arbeitnehmer folgten dem Aufruf. Die Gewerkschaft forderte eine Lohnerhöhung von 13 Prozent, tariflich geregelte Standardlöhne für sämtliche Arbeitnehmer mit demselben Aufgabenbereich, Stellvertretungsentschädigung in Höhe von 35 Prozent des Grundgehalts sowie ein Wohngeldzuschuss.

Typischer Lafarge-Markt

Zum Schluss resultierte für die Arbeiter eine Lohnerhöhung von 8 Prozent und weitere Zugeständnisse, unter anderem beim Wohngeld, wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet. Damit ist der Streik beendet.

Südafrika ist ein Markt, in den Holcim dank der Fusion mit Lafarge vorgestossen ist. Bis Ende 2014 (aktuellste Zahlen) waren ein Zementwerk und zwei Mahlwerke im Portfolio der Franzosen.

(ise/cfr)