Der fusionierte Zementriese LafargeHolcim will die verbleibenden Lafarge-Aktionäre herausdrängen. In einem sogenannten Squeeze-Out-Verfahren für die ausstehenden Lafarge-Aktien bietet der schweizerisch-französische Konzern den Minderheitsaktionären 60 Euro pro Lafarge-Aktie.

Alternativ können die Lafarge-Aktionäre ihre Aktien auch gegen LafargeHolcim-Aktien tauschen, wie der Zementkonzern mitteilte. LafargeHolcim hat ein entsprechendes Gesuch an die französische Finanzaufsicht AMF gestellt, welches diese noch absegnen muss.

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Schwellenwert überschritten

Bereits Ende Juli hatte LafargeHolcim gemeldet, nach dem Ende des öffentlichen Umtauschangebots 96,41 Prozent des Kapitals und mindestens 95,25 Prozent der Stimmrechte an der Lafarge zu halten. Mit der Überschreitung des Schwellenwertes von 95 Prozent kann LafargeHolcim die restlichen Aktionäre zwangsweise abfinden.

(sda/chb)