LafargeHolcim erwägt den Verkauf des Zementgeschäfts in Sri Lanka. Laut einem Bericht der indischen Zeitung «The Economic Times» (Online) unter Berufung auf Kreise interessieren sich die lokalen Wettbewerber Dalmia Bharat, Shree Cements und die im Süden des Inselstaates beheimatete Ramco für die Anlagen von Holcim Lanka.

LafargeHolcim hat bis Ende des Jahres ein Devestitionsprogramm im Wert von 3,5 Milliarden Franken angekündigt, das vor allem zum Schuldenabbau verwendet werden soll. «Im Rahmen dieses Programms und des Asset-Managements werde das Portfolio fortlaufend neu bewertet», wird in LafargeHolcim-Sprecher von der Zeitung zitiert. «Derzeit prüfen wir eine Reihe von Optionen, wozu auch der Verkauf von Holcim Lanka gehört», so der Sprecher weiter.

Zusammenarbeit mit Standard Chartered

Der Wert des zum Verkauf stehenden Bereichs wird unter Berufung auf Analysten mit 300 Millionen Dollar angegeben und das Unternehmen habe 2015 1,7 Millionen Tonnen Zement verkauft. Die Jahresleistung wird demnach mit 2,3 Millionen Tonnen Mahlkapazität und 1,8 Millionen Tonnen Klinkerkapazität angegeben. Der Verkaufsprozess werde von der Standard Chartered Bank betreut. Ramco-CEO A.V. Dharmakrishnan sagte der Zeitung, man sei nicht in den Verkaufsprozess involviert.

(awp/mbü/hon)