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LafargeHolcim schraubt Ziel zurück

LafargeHolcim: Will die Kosten um 200 Millionen Franken drücken. Keystone

LafargeHolcim hat sein mittelfristiges Betriebsgewinn-Ziel reduziert. Gleichzeitig hebt der Zementkonzern die Dividende auf zwei Franken pro Aktie an.

Veröffentlicht am 18.11.2016

Der Zementriese LafargeHolcim drosselt sein mittelfristiges Betriebsgewinn-Ziel. Statt 8 Milliarden Franken strebt der Weltmarktführer bis 2018 einen bereinigten Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) von 7 Milliarden Franken an.

Als Gründe für die Anpassung nennt das Unternehmen den Verkauf von Unternehmensteilen und die Wechselkursentwicklung. Zudem sollen die Kosten um weitere 200 Millionen Franken gedrückt werden, wie LafargeHolcim mitteilte. Den Aktionären schlägt der Konzern an der nächsten Generalversammlung eine Dividende von 2 Franken pro Aktie vor, nach 1.50 Franken im Vorjahr.

Aktie fällt

Die Aktien von LafargeHolcim gehört am Freitagmorgen nach der Ankündigung zu den grossen Verlierern. Gegen 9.30 Uhr fallen die Titel um 3,4 Prozent auf 53,05 Franken, zum Handelsstart stand noch ein Plus von 1,4 Prozent zu Buche. Allerdings hatte die Aktie seit dem Tief Ende Juli auch satte Gewinne von mehr als 50 Prozent angesammelt, so dass nun wohl einige Anleger Kasse machen. Der SMI steht mit 0,22 Prozent nur leicht im Minus.

(sda/cfr/hon)

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