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Dank Trump
Landis+Gyr profitiert von geringeren US-Steuern

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Landis+Gyr: Weltkonzern gewachsen aus dem kleinen Zug.Quelle: Keystone

Die Steuerreform von Donald Trump hat Folgen für die Zuger Firma Landis+Gyr: Der Gewinn steigt um 22 Millionen Franken.

Veröffentlicht am 23.01.2018

Der Zuger Stromzählerproduzent Landis+Gyr rechnet wegen der reduzierten Steuern in den USA mit 22 Millionen Dollar mehr Gewinn. Die Steuerschuld sinke um den entsprechenden Betrag, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Die genauen Auswirkungen seien noch von umfangreichen Detailregelungen durch die US-Steuerbehörden abhängig, hiess es weiter. Landis+Gyr will diese Entwicklung genau beobachten und bei der Veröffentlichung der Jahresergebnisse 2017 am 5. Juni detailliertere Angaben liefern.

Weniger Aufwand

Landis+Gyr bewertete indessen die bestehenden latenten Steuerforderungen in den USA nach dem neuen Unternehmenssteuersatz von 21 statt 35 Prozent für das laufende Geschäftsjahr neu. Daraus folgt eine Verminderung der Steuerschuld um 22 Millionen Dollar und eine positive Auswirkung auf die Erfolgsrechnung in gleicher Höhe.

Zudem verringerte sich ab dem 1. Januar auch der Unternehmenssteueraufwand in den USA. Der Effekt hiervon kommt für Landis+Gyr erst im vierten Quartal des Ende März endenden Geschäftsjahrs 2017 zum Tragen. So erwartet das Unternehmen für das laufende Geschäftsjahr keine nennenswerte Effekten. Ab dem Geschäftsjahr 2018 sollten aber 15 bis 20 Millionen Dollar frei werden.

(sda/ise/mbü)

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