Private Investoren haben 2014 so viel Risikokapital in die Start-ups der ETH Lausanne (EPFL) investiert wie noch nie: 220 Millionen Franken waren es insgesamt.

Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Verdoppelung. Und 2013 sei mit über 110 Millionen Franken bereits ein hervorragendes Jahr gewesen, teilte die Hochschule am Dienstag mit.

185 Millionen für Spin-Offs

Der Löwenanteil der Investitionen ging an die Spin-offs der EPFL. Diese Unternehmen entwickeln Entdeckungen oder Erfindungen aus den EPFL-Labors weiter. Sie erhielten 185 Millionen der in diesem Jahr investierten 220 Millionen Franken.

Die restlichen 35 Millionen gingen an Start-ups, die keine an der EPFL erfundenen Technologien weiterentwickeln, sich aber im Innovationspark auf dem Campus der Hochschule niedergelassen haben.

Midizintechnik als Gründersektor

Den grössten Anteil der Investitionen hätten Start-ups im Medizintechniksektor erhalten, teilte die Hochschule mit. 2014 wurden insgesamt 24 Start-ups an der EPFL gegründet. Dies entspricht ebenfalls einem neuen Rekord.

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(sda/ise)